Südafrika war schon lange mein Herzensland…
Schon in jungen Jahren war für mich klar, dass ich eines Tages bei einem Freiwilligenprojekt mit Tieren mitwirken möchte. Tiere geben uns so viel und ich wollte etwas zurückgeben und zu ihrem Schutz beitragen. Gleichzeitig hatte ich großen Respekt davor, alleine loszuziehen, und fand lange Zeit kein Projekt, das sich wirklich richtig angefühlt hat. Denn eines habe ich im Laufe der Zeit gelernt: Leider gibt es viele Angebote, bei denen Tiere eher ausgenutzt werden, anstatt nachhaltigen Schutz zu erfahren.
Genau deshalb war es mir wichtig, ein Projekt zu finden, das echte Hilfe leistet und verantwortungsvoll arbeitet. Per Zufall bin ich dann auf die Gruppenreise von Jana gestoßen. Anfangs war ich unsicher und habe gezögert, doch schließlich habe ich mich getraut und mich angemeldet. Heute kann ich mit voller Überzeugung sagen: Es war eine der besten Entscheidungen meines Lebens.
Was ursprünglich als Reise begann, wurde schnell zu einer Erfahrung, die mich tief berührt und nachhaltig geprägt hat. Vom ersten Moment an habe ich die besondere Magie dieses Ortes gespürt. Die Station liegt mitten in der Natur, umgeben von Bergen, fernab vom hektischen Alltag. Dort herrscht eine Ruhe, die man kaum beschreiben kann. Eine Ruhe, die gleichzeitig erdet und Kraft gibt.
Bereits nach kurzer Zeit hatte ich das Gefühl, angekommen zu sein. Besonders beeindruckt hat mich die Hingabe und Leidenschaft, mit der sich Elli und das ganze Team um die Tiere kümmert. Man spürt sofort, dass hier das Wohl der Tiere an erster Stelle steht. Jede Aufgabe, jede Begegnung und jeder Tag hatte einen Sinn und hat mir gezeigt, wie wichtig nachhaltiger Wildtierschutz ist. Die Arbeit mit den Tieren, die Nähe zur Natur und das Zusammenleben mit Menschen, die dieselbe Leidenschaft teilen, haben diese Zeit für mich unvergesslich gemacht.
Es sind vor allem die kleinen Momente, die geblieben sind: gemeinsam Früchte und Gemüse zu schnippeln, morgens die Gehege zu reinigen und dabei klatschnass zu werden, zusammen zu lachen oder einfach still dazusitzen und die Tiere zu beobachten. Mit der Zeit zu spüren, wie die Babys und jungen Affen einem immer mehr Vertrauen schenken, war etwas ganz Besonderes. Zu sehen, wie aus vorsichtiger Distanz langsam Vertrautheit wird, hat mich tief berührt. Ach, manchmal vermisse ich diese süßen Geräusche der Kleinen unglaublich fest.
Auch außerhalb der Arbeit gab es so viele Momente, die diese Zeit besonders gemacht haben: gemeinsame Safaris im Kruger National Park, Wanderungen zum Wasserfall und viele schöne Begegnungen mit den Einheimischen. Gerade die gemeinsamen Anlässe, Gespräche und das Miteinander haben mir gezeigt, wie herzlich die Menschen vor Ort sind und haben diese Reise weit über ein Freiwilligenprojekt hinaus zu etwas ganz Besonderem gemacht.
Nach meiner Rückkehr in die Schweiz überkam mich unerwartet ein starkes Gefühl von Heimweh. Nach diesem Ort, den Menschen, den Tieren und dem besonderen Gefühl, das mich dort begleitet hatte. Schnell war mir klar: Ich muss zurück. Also habe ich nicht lange gezögert und direkt erneut die Gruppenreise mit Jana gebucht.
Umso mehr freue ich mich, dieses Jahr erneut zurückzukehren und die Gruppenreise von Jana mit all meinen bisherigen Erfahrungen und meinem Wissen unterstützen zu dürfen. Es fühlt sich besonders an, etwas von dem zurückzugeben, was mir dieser Ort selbst geschenkt hat.
Südafrika war schon lange mein Herzensland, doch durch Helping Hands 4 Wildlife habe ich, dank Jana und Elli, meinen ganz persönlichen Seelenort gefunden.
Martina, Retreat-Teilnehmerin und Volunteer aus der Schweiz
Helping Hands for Wildlife lebt von Menschen, die unsere Vision teilen. Mit #teamvervet verbinden sich Menschen aus aller Welt, die Verantwortung übernehmen und aktiv etwas bewegen möchten.
Werde Teil unserer Reise – gemeinsam geben wir verwaisten und verletzten Tieren eine zweite Chance.